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Nikolaikirche

Nikolaikirche Leipzig



Die Nikolaikirche gehört zu den bekanntesten Gotteshäusern in Leipzig. Sie zählt mit ihrer abwechslungsreichen Geschichte zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.



Mit der Verleihung des Stadt- und Marktrechtes an Leipzig beginnt der Bau der Nikolaikirche im Jahr 1165. Im Jahr 1452 erhält die Kirche ihre erste Glocke, genannt Osanna. Sie ist mit Darstellungen biblischer Figuren, wie zum Beispiel den vier Evangleisten, verziert. Osanna kündigt nicht nur Gottesdienste an, sondern dient auch als Feuerglocke. Bis in das 20. Jahrhundert dient der Turm der Nikolaikirche als „Feuerwache“.

Im Jahr 1539 wird die von Martin Luther begründete Reformation offiziell in Leipzig eingeführt. Die Nikolaikirche wird zum Sitz des ersten Superintendenten der Stadt und damit zur Hauptkirche von Leipzig. Im Jahr 1723 wird der Komponist Johann Sebastian als wohl berühmteste Kantor, in der Geschichte der Nikolaikirche, in sein Amt eingeführt.

Im Herbst 1989 wird die Kirche zu einem zentralen Ausgangspunkt für die Demonstrationen der Bürger gegen die politische Führung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Sie fordern freie Wahlen und ein uneingeschränktes Reiserecht. Am 3. Oktober 1990 erfolgt die Wiedervereinigung Deutschlands. Die Nikolaikirche ist zum Sinnbild dieser friedlichen Revolution geworden.

Als eine der ältesten Kirchen der Stadt vereinigt die Nikolaikirche verschieden Baustile, wie Romanik und Klassizismus. Besonders sehenswert ist der Innenraum der Kirche. Dieser wird von großen und reich verzierten Säulen getragen. Die Kirche beherbergt zahlreiche Werke des Malers Adam Friedrich Oeser. In der Nordkappelle der Nikolaikirche kann man heute noch die sogenannte „Lutherkanzel“ bewundern. Die aus Sandstein gefertigte Kanzel ist reich mit biblischen Reliefs verziert.



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