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Ägyptisches Museum

Ägyptisches Museum



Das Ägyptische Museum der Universität Leipzig beherbegt Stücke aus Ägypten, die zwischen 4000 v. Chr. Und 2120 v. Chr. entstanden sind. Die Ausstellungsstücke des Museums stammen zu einem großen Teil aus Grabungen des Ägyptischen Instituts.



Ein Teil der Ausstellung ist den vordynastischen Kulturen Ägyptens gewidmet. Es werden die wichtigsten Beipsiele für vorzeitliche Töpferei ausgestellt. Unter anderem werden Waffen und Werkzeuge gezeigt. Des Weiteren werden Gefäße und Elfenbeinerzeugnisse aus der Frühzeit ausgestellt. Der letzte Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit der Epoche des Alten Reiches. Hier sind Werke der Kleinkunst und Plastiken ausgestellt.

Die Geschichte des ägyptischen Museums beginnt 1840.Gustav Seyffarth, Professor für Archäologie, erwirbt in diesem Jahr einen Sarkophag aus Cedernholz für die Antikensammlung der Leipziger Universität. Bis zu diesem Zeitpunkt befinden sich hier nur Werke griechischer und römischer Kunst. Auch heute noch ist der Sarkopharg eines der Glanzstücke des Museums. 1870 übernimmt Georg Ebers den neu eingerichteten Lehrstuhl für Ägyptologie an der Universität Leipzig. Unter ihm wächst die Sammlung ägyptischer Gegenstände, sodass sie 1874 ausgelagert wird und sich die Leipziger Ägyptologie zu einer selbstständigen Einrichtung etabliert. Im Jahr 1893 tritt Georg Steindorff die Nachfolge von Ebers an. Unter Steindorff erhält die Sammlung ihre wesentliche Prägung. Aus zahlreichen Forschungsreisen bringt er Gegenstände des Hausgebrauchs, Grabgegenstände und Kunstwerke kleineren Formats mit. Wegen seiner jüdischen Herkunft emigrierte Steindorff 1939 in die USA.

Während des Zweiten Weltkrieges (1939 - 1945) verschwindet ein Teil der Ausstellungsgegenstände in die Sowjetunion, die aber 1958 zurück gegeben werden.

Seit der Wiedereröffnung im Jahr 1976 wird das Museum ständig ausgebaut und neue Stücke werden dazu gekauft.



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