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Alte Handelsbörse

Alte Handelsbörse Leipzig



Die Alte Handelsbörse zählt zu den bedeutendsten Renaissancebauten in Leipzig. Besucher können hier den Glanz und den Erfolg der einstigen Handelsmetropole erleben.



Die Alte Handelsbörse wird zwischen 1678 und 1687 von dem sächsischen Baumeister Johann Georg Starcke errichtet. Die Initiative für den Bau geht von mehreren Kaufleuten der Stadt aus. Sie wünschen sich einen „neutralen Ort“, an dem sie ihre Geschäfte besiegeln können.

Nach der Fertigstellung der Börse zieht der Handel in die Gewölbe des Erdgeschosses ein. Im Oberen Stock befindet sich ein prachtvoller Festsaal. Dieser ist unter anderem mit Stuckarbeiten des Baumeisters Giovannin Simonetti verziert. In dem Saal werden gegen Ende des 17. Jahrhunderts die ersten Börsengeschäfte getätigt.

Im 19. Jahrhundert wachsen Bevölkerung und Wirtschaft der Stadt Leipzig rasant. Die Räume der Alten Börse werden für den immer größeren Handel zu klein. Aus diesem Grund beschließt die Stadtverwaltung den Bau der sogenannten „Neuen Börse“. Die Räumlichkeiten des alten Baus werden von den Stadtoberen weiterhin für Sitzungen genutzt. Durch die Bombenangriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg (1939 -1945) brennt die Alte Handelsbörse völlig aus. Zwischen 1955 und 1962 wird das Gebäude fast vollständig wieder aufgebaut.

Die Alte Börse zeugt, als eine der ersten Barockbauten der Stadt, vom einstigen Erfolg der Handelsmetropole Leipzig. Die Außenfassade des Gebäudes ist aufwendig verziert und über dem Haupteingang thront das Wappen der Stadt. Auf den Ecken des Daches blicken große Skulpturen aus Sandstein in die Ferne. Sie sollen die römischen Götter Apollo, Merkur, Minerva und Venus darstellen. Heute dient die Alte Handelsbörse als Schauplatz für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte oder Lesungen.



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