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Auerbachs Keller

Auerbachs Keller,



Auerbachs Keller ist die wohl bekannteste Gaststätte der Stadt Leipzig. Nach einer amerikanischen Studie zählt sie sogar zu den fünf bekanntesten Restaurants der Welt.



Ursprünglich ist Auerbachs Keller ein Weinausschank, gegründet und errichtet vom Leibarzt des Kurfürsten von Sachsen, Dr. Heinrich Stromer. Da Stromer ursprünglich aus dem Ort Auerbach in der Oberpfalz kommt, wird er von den Leipzigern nur „Dr. Auerbach“ genannt. So wird er als Gründer und Besitzer auch zum Namensgeber für die Gaststätte.

Auerbachs Keller verdankt seine Bekanntheit vor allem dem Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Dieser studiert von 1765 bis 1768 in Leipzig und ist Stammgast in Auerbachs Keller. Der Ort und die Geschichte des Kellers beeindrucken Goethe offenbar so, dass er die Gaststätte als Schauplatz in sein Werk „Faust I“ aufnimmt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird die mittelalterliche Befestigung der Stadt abgerissen und durch einen Promenadenring mit zahlreichen Parkanlagen ersetzt. Auerbachs Keller wird als fester Bestandteil der Stadtmauern ebenfalls umgebaut und erweitert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg (1939 - 1945) dient die Gaststätte eine Zeit lang als Notunterkunft für Menschen, die ihr Haus oder ihre Wohnung bei den Bombenangriffen verloren haben. Im Jahr 1964 wird Auerbachs Keller für die bevorstehende 800-Jahr-Feier der Stadt vollständig saniert. Im September 1995 muss die Gaststätte wegen finanzieller Probleme zunächst schließen.Als Familienbetrieb öffnet Auerbachs Keller jedoch bereits im April 1996 wieder seine Türen.

Auch heute noch sind es die historischen Gaststuben, die Auerbachs Keller zu einem der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Leipzig machen. Faßkeller, Lutherzimmer, Goethezimmer, die Stube Alt-Leipzig und der Grosse Keller laden nicht nur zum Essen ein, sondern bieten ihren Besuchern auch eine Zeitreise in die über 450-jährige Geschichte dieser Gaststätte.



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