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Baumwollspinnerei Leipzig

Baumwollspinnerei Leipzig



Das Gelände und die Gebäude der größten Baumwollspinnerei Europas werden heute vor allem von Künstlern genutzt. Etwa 80 Künstler haben auf dem alten Werksgelände ihre Ateliers. Hier arbeiten sie in den Bereichen Malerei, Fotografie, Graphik, Installation und Bildhauerei.



Außenstehenden bleiben die Ateliers allerdings verschlossen, damit die Künstler nicht gestört werden. Dafür können Besucher Ausstellungsstücke in insgesamt elf Galerien auf dem Gelände betrachten. Aber nicht nur Künstler haben sich hier angesiedelt. Die Räume werden auf sehr veilfältige Weisen genutzt, zum Beispiel als Café, Weinlager oder Dojo für Karate. Die Gebäude der Baumwollspinnerei bieten dafür etwa 100.000 Quadratmeter Platz.

Die Spinnerei wird 1884 gegründet. Mit fünf Spinnstühlen wird die Produktion aufgenommen. Bereits 1888 wird eine zweite Spinnerei angebaut. Sie wird von einer Dampfsmaschine mit 1.000 Pferdestärken betrieben. 1889 beginnt der Bau der dritten Spinnerei, in der hochwertige, gekämmte Garne hergestellt werden. Damit wird die Leipziger Spinnerei zur Konkurenz für die großen englischen und Schweizer-Spinnereien.

Ab 1907 bis zum Ersten Weltkrieg im Jahr 1914 wird in Deutsch-Ostafrika Baumwolle auf etwa 30.000 Hektar für die Leipziger Baumwollspinnerei angepflanzt.

Mit dem Ausbau der Fabrik werden auch Wohnhäuser für die Arbeiter und Kindergärten gebaut. Im Jahr 1909 erreicht die Spinnerei ihre heutige Größe. Bis 1989 sind hier bis zu 4.000 Menschen beschäftigt. Anfang der 1990er Jahre stoppt die Fabrik ihre Produktion und Künstler siedeln sich an. Die Gebäude der Baumwollspinnerei sollen saniert werden, größtenteils ist dies jedoch bis heute noch nicht geschehen. Die Stadt erhofft sich durch die Renovierung, bessere Bedingungen für die Mieter zu schaffen.



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