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Brunnen in Leipzig

Brunnen in Leipzig



Mit der ersten großen Ansiedlung von Menschen im heutigen Leipziger Stadtgebiet vor mehr als tausend Jahren wird auch die regelmäßige Versorgung mit Trinkwasser immer wichtiger. Zu dieser Zeit nutzen die Menschen einfache Zieh- und Schöpfbrunnen.



Gegen Ende des Mittelalters, im 15. Jahrhundert, werden die einfachen Brunnen durch immer anspruchsvollere Anlagen ersetzt. Durch neue Methoden der Trinkwassergewinnung werden die Brunnen zunehmend aus dem Stadtbild verdrängt. Als die Leipziger Stadtverwaltung im 19. Jahrhundert das Anlegen großer Wasserreservoirs beschließt, verlieren die Brunnen endgültig ihren Zweck. Ab diesem Zeitpunkt tritt die künstlerische Gestaltung von Brunnenanlagen in den Vordergrund. Einige dieser Anlagen kann man heute noch auf den Plätzen von Leipzig bewundern

Mendebrunnen

Der Mendebrunnen gehört zu den ältesten noch erhaltenen Brunnenanlagen in Leipzig. Er befindet sich auf dem Augustusplatz vor dem sogenannten Gewandhaus. Namensgeber des Bauwerkes ist Marianne Pauline Mende. Als Frau eines reichen Leipziger Kaufmannes überlässt sie nach dem Tod einen Teil ihres Geldes für den Bau des Brunnens. Im Jahr 1886 wird die Anlage nach dreijähriger Bauzeit eingeweiht. Der Mendebrunnen trägt typische Merkmale des Neubarocks. Im Zentrum der Anlage befinden sich Figuren aus der griechischen Mythologie.

Rathausbrunnen

Der Rathausbrunnen stammt aus dem Jahr 1906 und befindet sich auf dem Burgplatz in Leipzig. Die Anlage besteht aus einem achteckigen Wasserbecken in dessen Zentrum sich eine Säule befindet. Diese ist mit dem sogenannten Märchenkranz verziert, der zahlreiche Figuren aus deutschen Märchen zeigt. Auf der Säule stehen Bronzestatuen, die Figuren aus dem Märchen „Der Rattenfänger von Hameln“ darstellen. Deswegen wird der Rathausbrunnen auch „Rattenfängerbrunnen“ genannt.

Märchenbrunnen

Der Märchenbrunnen von Leipzig wird im Jahr 1906 errichtet. Im Zentrum der Anlage befindet sich eine Grotte mit einem Sockel. Darauf sind die Märchenfiguren Hänsel und Gretel als lebensgroße Bronzestatuen dargestellt. Über der Grotte befindet sich ein Steinrelief, das die Hexe und einen Raben zeigt. Auf beiden Seiten der Grotte befinden sich Ruhebänke und zwei weitere Bronzereliefs. Sie stellen die Schlüsselereignisse des Grimm-Märchens dar. Im Jahr 1942 werden alle Bronzeteile des Brunnens entfernt und in der Rüstungsindustrie verarbeitet. Erst seit 1963 zieren den Brunnen neue Figuren.



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