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Mädler-Passage Leipzig

Mädler-Passage Leipzig



Die Mädler-Passage befindet sich in der Leipziger Innenstadt. Sie zählt zu den wenigen vollständig erhaltenen Passagen von Leipzig und ist heute eine der prachtvollsten Einkaufsmeilen der Stadt.



An der Stelle der heutigen Passage befindet sich im 16. Jahrhundert noch der sogenannte Waldheim-Hummelhainische Hof. Hier eröffnet Dr. Heinrich Stromer, der Leibarzt des Kurfürsten von Sachsen, im Jahr 1525 einen Weinausschank. Seine Gasthof gelangt schnell zu großer Beliebtheit und so lässt Stromer nur fünf Jahre nach der Eröffnung an gleicher Stelle das Messehaus „Auerbachs Hof“ errichten. Der Weinausschank wird in die Kellergewölbe des Neubaus verlegt und ist daher bis heute als „Auerbachs Keller“ bekannt.

Im Jahr 1911 erwirbt der Geschäftsmann Anton Mädler „Auerbachs Hof“. Zwischen 1912 und 1914 lässt er sämtliche Gebäude auf dem Anwesen abreissen und ein Messegebäude nach seinen Vorstellungen errichten. Es entsteht ein großes Durchgangshaus mit einer 142 Meter langen Passage. Auerbachs Keller bleibt als einziger Teil des alten Gebäudes erhalten und wird in den Neubau mit eingebunden.

Die neue Mädler-Passage, benannt nach ihrem Erbauer, dient als Messehaus für Porzellan, Wein und Lederwaren. Auf einer Ausstellungsfläche von über 5.000 Quadratmetern werden hier bis 1989 regelmäßig Warenmessen veranstaltet. Von 1995 bis 1997 wird die Mädler-Passage nach historischem Vorbild restauriert.

Heute beherbergt die Passage über 20 kleinere Geschäfte und Gaststätten. Sie ermöglicht ihren Besuchern eine Shopping-Tour mit historischem Flair. Besonders sehenswert ist das Glockenspiel aus Meißner Porzellan, welches sich seit 1969 in der Mädler-Passage befindet.



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