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Moritzbastei

Moritzbastei



Die Moritzbastei ist das einzig erhaltene Bauwerk der spätmittelalterlichen Leipziger Stadtbefestigung. Mit ihrer abwechslungsreichen Geschichte gehört sie zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadt.



Von 1551 bis 1553 wird die Moritzbastei als eine der vier Eckbastionen der Stadt errichtet. Namensgeber ist der Kurfürst Moritz von Sachsen. Er beauftragt den Bürgermeister von Leipzig mit dem Bau der Bastionen. Im Dreißigjährigen Krieg (1618 -1648) und im Siebenjährigen Krieg (1756 - 1763) wird die Moritzbastei mehrfach erstürmt und verliert so ihre Bedeutung als militärische Befestigung. Sie wird zur Lagerstätte für Handelswaren und zum Arbeitsraum für Handwerker. Zwischen 1796 und 1834 wird auf den Mauern der Moritzbastei die erste konfessionslose Bürgerschule Deutschlands errichtet.

Durch die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg (1939 - 1945) wird die Schule auf den Mauern der Bastei vollständig zerstört. Der verbliebene Schutt wird in die Gewölbe der Moritzbastei geschafft. Mit der Zeit werden die Überreste der Bastion von Sträuchern und Bäumen überwuchert.

Im Jahr 1973 entdecken Studenten, auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für einen Club, die Ruine der Moritzbastei. Nur ein Jahr später beginnen die Bauarbeiten zum Wiederaufbau. Während der gesamten Bauzeit arbeiten rund 30.000 Studenten an der Moritzbastei. Im Jahr 1982 wird die Festungsanlage als größter Studentenclub Europas offiziell an die damalige Karl-Marx Universität Leipzig übergeben.

In den Jahren 1989 bis 1992, zur Zeit der Wende, gilt die Bastei als Treffpunkt für politisch aktive Studenten. Es werden Diskussionen und Runde Tische organisiert. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands gründet die Universität die Stiftung „Moritzbastei Leipzig e.V.“. Sie soll den Fortbestand der Bastei als kulturellen Treffpunkt gewährleisten.

Heute ist die Moritzbastei nicht nur ein Studentenclub, sondern auch Veranstaltungsort für Messen und Konzerte. Während der Leipziger Buchmesse dient sie zum Beispiel als Treffpunkt für Aussteller, Autoren und Leser.



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