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Russische Gedächtniskirche

Russische Gedächtniskirche



Die Konkathedrale des Heiligen Alexius ist eine russisch-orthodoxe Kirche in Leipzig. Sie wird auch Russische Gedächtniskirche genannt.



Im Oktober 1813 treffen die Armee des französischen Kaisers Napoleon Bonaparte und die verbündeten Heere Preußens, Österreichs, Schwedens und Russlands bei Leipzig aufeinander. Nach einer dreitägigen Schlacht müssen sich die Truppen Napoleons geschlagen geben und ziehen ab.

Die Völkerschlacht von Leipzig kostet zehntausende Menschen das Leben. Zu den Opfern zählen auch 22.000 russische Soldaten. Ihnen zu Ehren wird die Russische Gedächtniskirche ab 1912 errichtet. Nur zehn Monate nach Baubeginn, im Oktober 1913, finden Konsekration und Weihe der Kirche statt. Damit wird den russischen Soldaten, 100 Jahre nach der Völkerschlacht bei Leipzig, ein Denkmal gesetzt.

Das Gotteshaus ist eine sogenannte Zeltdachkirche, errichtet im Stil einer russischen Basilika. An den Eingängen zur Kirche befinden sich zwei Kriegsgedächtnistafeln, die in russischer und deutscher Sprache an die Ereignisse im Oktober 1813 erinnern. Im Inneren besteht sie aus einer Ober- und einer Unterkirche. Das untere Geschoss dient bis 1927 als Bibliothek. Danach wird es zu einem Kirchraum für die kälteren Monate im Jahr umgebaut. Aus diesem Grund wird das Untergeschoss auch als Winterkirche bezeichnet.

Zwei gegenüberliegende Freitreppen führen vom unteren in das obere Geschoss des Gotteshauses. Die Oberkirche ist mit insgesamt 78 Ikonen des russischen Künstlers L.M. Emeljanow verziert. Besonders sehenswert ist auch der 55 Meter hohe Turm der Kirche. Vom Sockel bis zu seiner Spitze verjüngt er sich von seiner quadratischen Form auf insgesamt 16 Ecken. Gekrönt wird der Turm von einer vergoldeten Kuppel, welche die Form einer Zwiebel besitzt. Das kleine Museum in der Kirche zeigt die Bedeutung und die historische Entwicklung der Konkathedrale des Heiligen Alexius.



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