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Thomaskirche

Thomaskirche



Die Thomaskirche gehört zu den ältesten Gotteshäusern in Leipzig. Ihre Geschichte ist eng mit dem Komponisten Johann Sebastian Bach verbunden, der hier lange Zeit arbeitete. Weltberühmt ist die Kirche auch für ihren Thomanerchor.



Im 12. Jahrhundert wird an der Stelle der heutigen Thomaskirche zunächst eine einfache Marktkirche errichtet. Im Jahr 1212 wird hier der Thomanerchor gegründet. Er zählt damit zu den ältesten Knabenchören Deutschlands. Ein Jahr später wird die Kirche dem ansässigen Augustinerkloster St. Thomas als Stiftkirche übergeben.

Der Minnesänger Heinrich von Morungen soll eine Reliquie des Heiligen Thomas aus Indien mitgebracht und sie der Kirche übergeben haben. Durch diese Begebenheit kommt das Gotteshaus zu seinem ursprünglichen Namen: Stiftkirche St. Thomas. Im Jahr 1477 wird die älteste heute noch erhalten Glocke, die sogenannte „Gloriosa“, gegossen. Fünf Jahre später wird der alte Bau der Kirche zum Teil abgerissen und durch einen spätgotischen Neubau ersetzt. Am 25. Mai 1539 predigt der berühmte Theologe und Begründer der Reformation, Martin Luther, in der Thomaskirche.

Ihren heutigen Namen erhält sie nach der Auflösung des Augustiner Klosters und der Umwandlung in eine protestantische Kirche im Jahr 1541. Von 1723 bis zu seinem Tod im Jahr 1750 wirkt der Komponist Johann Sebastian Bach als Kantor in der Thomaskirche. Am 22. April 1789 gibt der Musiker und Komponist Wolfgang Amadeus Mozart, während seines Besuches in Leipzig, ein Orgelkonzert in der Thomaskirche. Durch die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg (1939 - 1945) wird der Turm der Kirche schwer beschädigt. Im Jahr 1950 werden die Gebeine von Johann Sebastian Bach von der Leipziger Johanniskirche in die Thomaskirche überführt.

Ihre Geschichte und die besondere Architektur machen die Thomaskirche zu einem der sehenswertesten Gotteshäuser in Leipzig. Die Decke und das Dach der Kirche bestehen aus einem sogenannten Kreuzrippengewölbe. Der Hochaltar des Gotteshauses stammt ursprünglich aus der Universitätskirche St. Pauli. Dies wird jedoch auf Befehl der sozialistischen Regierung im Jahr 1968 gesprengt. Nur der Altar kann gerettet werden. Die Thomaskirche besitzt insgesamt zwei Orgeln. Die Ältere stammt aus dem Jahr 1889 und ist das Werk des Orgelbauers Wilhelm Sauter. Die neuere Orgel wird gegen Ende des 20. Jahrhunderts in die Thomaskirche eingebaut. Sie soll dazu dienen, die Werke von Bach besonders klangvoll spielen zu können.



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